HARTON Anlagentechnik GmbH
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Exzenterschneckenpumpen - Schonende und druckstabile Förderung für hochviskose, feststoffhaltige und anspruchsvolle Medien

Exzenterschneckenpumpen werden als rotierende Verdrängerpumpen ausgeführt, bei denen ein exzentrisch rotierender Rotor in einem elastomeren Stator fortschreitende Förderkammern bildet. Dieses Prinzip ermöglicht eine gleichmäßige, vergleichsweise pulsationsarme Förderung auch bei hochviskosen, feststoffbeladenen, scherempfindlichen oder gasführenden Medien.

Bei Harton Anlagentechnik GmbH legen wir Exzenterschneckenpumpen konsequent nach Medium, Feststoffgehalt, Abrasivität, Temperatur, Gasanteil, Drehzahlfenster und Trockenlaufschutz aus. So entstehen belastbare Lösungen für Wasser- und Abwassertechnik, Prozessindustrie, Chemie, Biogas, Lebensmittelanwendungen in hygienischer Ausführung sowie zahlreiche Dosier- und Förderaufgaben mit schwierigen Medien.
Exzenterschneckenpumpen anfragen
Exzenterschneckenpumpen

Warum Exzenterschneckenpumpen von Harton Anlagentechnik GmbH?

Definierter Förderstrom auch bei hoher Viskosität
Exzenterschneckenpumpen liefern einen weitgehend druckstabilen, volumetrisch definierten Förderstrom und bleiben auch dort einsetzbar, wo Kreiselpumpen bei hoher Viskosität oder feststoffhaltigen Medien an Grenzen stoßen.
Geeignet für problematische Medien und sensible Produkte
Unsere Systeme eignen sich für hochviskose Schlämme, pastöse Medien, Suspensionen, Polymerlösungen, abrasive Prozessabwässer und prinzipbedingt auch für scherempfindliche Produkte, wenn Drehzahl, Druckniveau und Elastomerpaarung sauber ausgelegt werden.
Breites Bauartenspektrum für unterschiedliche Lastfälle
Wir bieten 10 unterschiedliche Typenarten an. Die Bauart wird je nach Förderaufgabe als:

  • Standard-PCP
  • Trichterpumpe
  • Dosier-Exzenterschneckenpumpe
  • Hochdruck-PCP
  • hygienische Ausführung
  • mobile Einheit
  • Blockbauweise
  • Lagerträgerausführung
  • Gelenkwellen-/Kardanausführung
  • langgekuppelte Ausführung

Dabei werden Wartungszugang, Wellendichtung, Einbauraum, Feststoffeinlauf und Betreiberstandard gezielt berücksichtigt.

Anwendungsmöglichkeiten und Branchen

Exzenterschneckenpumpen werden bevorzugt dort eingesetzt, wo hochviskose, abrasiv belastete, feststoffhaltige oder empfindliche Medien prozesssicher gefördert werden müssen.

Typische Anwendungen:

  • Förderung von Schlämmen und Suspensionen
  • Dosierung von Polymer- und Chemikalienlösungen
  • Beschickung mit pastösen oder viskosen Medien
  • Transfer von Substraten und Biogasmedien
  • hygienische Förderung in Lebensmittel- und Prozessanwendungen
  • mobile Entleer- und Förderaufgaben
  • Trichterpumpenanwendungen bei schlecht fließenden Medien

Typische Branchen:

  • Wasser- und Abwassertechnik
  • Chemie
  • Lebensmittel in hygienischer Ausführung
  • Mining
  • Papierindustrie
  • Biogas und Substrate
  • OEM-Dosiermodule
Exzenterschneckenpumpen
Unsere Ingenieure aus unserem Haus prüfen dabei nicht nur Medium und Fördermenge, sondern auch Sedimentation, Gasanteil, Abrasivität, Einlaufbedingungen und die zu erwartende Statorstandzeit.
Projektanforderungen abstimmen

Technische Spezifikationen und Einsatzgrenzen

Die folgenden Parameter setzen wir als belastbaren technischen Orientierungsrahmen an, sofern im Projekt noch keine exakten Betriebsdaten vorliegen:
Volumenstrom Q:
0,05 bis 1.500 m³/h
typischer Auslegungsbereich für Dosier- und Prozessanwendungen:
0,5 bis 250 m³/h
Differenzdruck Δp:
1 bis 80 bar
typischer Stufendruck:
ca. 6 bar pro Stator-/Rotorstufe, projektspezifisch höher
Medientemperatur:
-20 °C bis +300 °C, real meist elastomerabhängig eingeengt
typischer empfohlener Bereich bei Standardelastomeren:
-10 °C bis +120 °C
Umgebungstemperatur:
-20 °C bis +60 °C
Viskosität:
1 bis 1.000.000 mPa·s
typischer wirtschaftlicher Bereich:
100 bis 300.000 mPa·s
Feststoffanteil:
0 bis 80 Gew.-%
Partikelgröße:
0 bis 150 mm, abhängig von Einlauf, Trichter und Geometrie
Gasanteil im Medium:
0 bis 95 Vol.-%
Drehzahlbereich:
10 bis 600 1/min
typischer standzeitoptimierter Bereich:
50 bis 350 1/min
Selbstansaughöhe:
0 bis 8 m
Dosiergenauigkeit:
typischerweise ±1 bis ±3 %
Wesentlich für die Standzeit ist, dass Exzenterschneckenpumpen ein tribologisches Paar aus Rotor und Stator bilden. Deshalb werden Temperatur, Trockenlaufereignisse, Abrasivität, Elastomerquellung und Drehzahlfenster besonders sorgfältig bewertet.
Auslegung / Angebot anfordern

Auslegungsdaten, die wir im Projekt typischerweise ansetzen

Wenn im Vorfeld noch nicht alle Werte vorliegen, setzen wir für die technische Erstbewertung sinnvolle Richtgrößen an und schärfen diese anschließend im Abgleich mit dem Medium und dem Betriebspunkt nach.
Medientemperatur:
5 °C bis 80 °C
Dichte:
950 bis 1.300 kg/m³, bei Schlämmen und Suspensionen häufig darüber
Viskosität:
1.000 bis 100.000 mPa·s als häufiger PCP-Anwendungsbereich
Volumenstrom:
1 bis 100 m³/h für viele Prozessanwendungen
Differenzdruck:
6 bis 24 bar als gängiger Bereich für Standardausführungen
Feststoffbeladung:
5 bis 40 Gew.-% bei Schlämmen und Suspensionen
Partikelgröße d50:
1 bis 10 mm
max. Partikelgröße:
20 bis 50 mm, trichter- und einlaufabhängig
Gasanteil:
0 bis 20 Vol.-%, projektspezifisch deutlich höher möglich
Saughöhe:
1 bis 4 m bei nicht flutender Aufstellung
Betriebsprofil:
kontinuierlich oder intermittierend
Starts pro Stunde:
typischerweise 1 bis 12
Trockenlauf:
nicht zulässig
Schutzkonzept:
Trockenlaufschutz über Sensorik und Abschaltung zwingend empfohlen
Regelung:
Frequenzumrichter
typischer Drehzahlbereich:
80 bis 250 1/min
ATEX:
Zone 1 oder 2 möglich
Anschlussgrößen:
typischerweise DN 25 bis DN 150, projektspezifisch größer
Diese Parameter dienen als belastbarer Startpunkt für die Angebotserstellung, wenn der endgültige Betriebspunkt noch abgestimmt wird.

Medien und Prozessstoffe

Das Leckageziel wird je nach Medium als minimiert oder definiert zulässig festgelegt. Die Wellendichtung wird an Druck, Temperatur, Feststoffanteil und Chemie angepasst.

Typische Dichtungskonzepte:

  • einfache Gleitringdichtung
  • doppelte Gleitringdichtung
  • Packung bei geeigneten Anwendungen

Sicherheitstechnisch relevante Standards:

  • Überdruckschutz systemseitig zwingend erforderlich
  • Trockenlaufschutz als Pflichtkonzept
  • Temperaturbegrenzung am Stator
  • Drehzahlbegrenzung zur Standzeitoptimierung
  • Leckageüberwachung bei kritischen Medien
  • Mess- und Spülanschlüsse
  • ATEX-Ausführung bei Bedarf

Typische technische Erstansätze:

  • Trockenlauf zulässig: nein
  • Trockenlaufschutz: Temperatur- oder Leistungsüberwachung mit Abschaltung
  • Leckageziel: minimiert
  • Sperr- oder Spülsystem: bei abrasiven, kristallisierenden oder polymerisierenden Medien häufig erforderlich
Werkstoffentscheidung technisch abstimmen

Werkstoffe, Beständigkeit und tribologisches Konzept

Die Werkstoffwahl wird auf Korrosion, Abrasion, Elastomerverträglichkeit und Temperaturverhalten abgestimmt.

Typische Rotorwerkstoffe:


  • Edelstahl 1.4404
  • Edelstahl 1.4571
  • hartverchromte Ausführung
  • keramisch oder verschleißtechnisch beschichtete Oberflächen

Typische Statorwerkstoffe:


  • NBR für ölhaltige und viele Standardanwendungen
  • EPDM für wässrige und bestimmte chemische Medien
  • FKM für erhöhte chemische und thermische Anforderungen
  • Spezialelastomere für projektspezifische Lastfälle

Typische Dichtwerkstoffe:

  • FKM
  • EPDM
  • PTFE
  • FFKM
  • Typische hygienische Oberflächenanforderung:
  • Ra ≤ 0,8 µm in hygienischen Ausführungen, projektspezifisch auch feiner

Für abrasive Anwendungen definieren wir ein Verschleißkonzept über Rotorbeschichtung, reduzierte Drehzahl, optimierte Einlaufgeometrie und festgelegte Wechselintervalle. Bei korrosiven Medien kommen 1.4404, 1.4571 oder Sonderwerkstoffe zum Einsatz.
Projektanforderungen abstimmen

Dichtungen, Schnittstellen und Sicherheit

Das Leckageziel wird je nach Medium als minimiert oder definiert zulässig festgelegt. Die Wellendichtung wird an Druck, Temperatur, Feststoffanteil und Chemie angepasst.

Typische Dichtungskonzepte:

  • einfache Gleitringdichtung
  • doppelte Gleitringdichtung
  • Packung bei geeigneten Anwendungen

Sicherheitstechnisch relevante Standards:

  • Überdruckschutz systemseitig zwingend erforderlich
  • Trockenlaufschutz als Pflichtkonzept
  • Temperaturbegrenzung am Stator
  • Drehzahlbegrenzung zur Standzeitoptimierung
  • Leckageüberwachung bei kritischen Medien
  • Mess- und Spülanschlüsse
  • ATEX-Ausführung bei Bedarf

Typische technische Erstansätze:

  • Trockenlauf zulässig: nein
  • Trockenlaufschutz: Temperatur- oder Leistungsüberwachung mit Abschaltung
  • Leckageziel: minimiert
  • Sperr- oder Spülsystem: bei abrasiven, kristallisierenden oder polymerisierenden Medien häufig erforderlich
Dichtungs- und Sicherheitsstrategie festlegen

Antrieb, Regelung und Energie

Exzenterschneckenpumpen werden typischerweise mit Elektromotor und Getriebe ausgeführt, da bei niedriger Drehzahl hohe Drehmomente benötigt werden.

Typische technische Erstansätze:

  • Antriebsleistung: 1,5 bis 45 kW bei Standardanwendungen, projektspezifisch höher
  • Drehmomentreserve: 20 bis 40 % über Nennbedarf
  • Regelung: Frequenzumrichter bevorzugt
  • Drehzahlbereich: 50 bis 350 1/min
  • Betriebsstunden pro Jahr: 2.000 bis 8.000 h/a
  • ATEX: Zone 1+2 möglich

Die Fördermengenregelung über Frequenzumrichter ist aus technischer Sicht meist vorzuziehen, da sie Standzeit, Scherung und Energieeintrag direkt beeinflusst. Kaltstartfähigkeit wird über Medium, Temperatur und Drehmomentreserve bewertet.
Antrieb und Regelkonzept definieren

Anschlüsse, Einbau und Peripherie

Die Einbausituation beeinflusst Förderstetigkeit, Einlaufverhalten und Wartungszugang erheblich.

Typische technische Erstansätze:

  • Anschlussgrößen: DN 25 bis DN 200
  • Druckstufen: PN 10 bis PN 40
  • Einbaulage: horizontal oder leicht geneigt, bei Trichterpumpen prozessabhängig
  • beheizt: optional, besonders bei hochviskosen Medien
  • Peripherie: Trichter, Förderschnecke, Rührwerk, Sicherheitsventil, Bypass, Spüleinrichtung
  • mobile Ausführung: mit Fahrwagen, Tropfwanne und Schnellkupplungen

Für abrasive Schlämme ist ein Einlaufkonzept mit Sedimentationsvermeidung und definiertem Zulaufdruck besonders wichtig. Bei hochviskosen Medien können Heizmantel oder Isolierung erforderlich werden, um Kaltstartprobleme und überhöhte Drehmomente zu vermeiden.
Einbau- und Peripheriekonzept abstimmen

Monitoring, Schutzfunktionen und Betriebssicherheit

Trockenlauf ist einer der kritischsten Ausfallmechanismen bei Exzenterschneckenpumpen, weil der Stator thermisch und mechanisch schnell geschädigt werden kann.

Typische Schutz- und Monitoringfunktionen:

  • Trockenlaufschutz
  • Temperaturüberwachung am Stator
  • Drucküberwachung
  • Strom- bzw. Leistungsüberwachung
  • Leckageüberwachung
  • Alarm- und Abschaltlogik gemäß Anlagenstandard

Typische technische Erstansätze:

  • Trockenlaufschutz: erforderlich
  • Verfügbarkeit: ≥ 95 % als üblicher Zielwert
  • Alarm-/Abschaltlogik: beides

Kundenwunsch oder Empfehlung für SIL-/HAZOP-nahe Ausführung
Damit lassen sich Trockenlauf, Abrasion, Sedimentation, Gasanteil, Kaltstart und Überlast frühzeitig erkennen und wirtschaftlich beherrschen.
Monitoringkonzept auslegen

Qualität, Prüfung und Dokumentation

Die Prüftiefe wird auf Projektkritikalität, Betreiberstandard und Medium abgestimmt.

Typische Prüfinhalte:

  • Funktionslauf
  • Performance-Test für Q/Δp
  • Dichtheitsprüfung
  • Druckprüfung, falls gefordert
  • Materialzeugnisse nach EN 10204 2.2 oder 3.1
  • Rückverfolgbarkeit über Seriennummer und Bauteilzuordnung

Typische Dokumente:

  • Datenblatt
  • GA- bzw. Anschlussbeschreibung
  • Ersatzteilliste
  • Betriebsanleitung
  • Konformitätsunterlagen
  • Ex-Nachweise bei ATEX-Anwendungen

Grundsätzlich werden Details gemäß Vereinbarung und Kundenwunsch ausgeführt.
Monitoringkonzept auslegen

Service, Wartung und Betriebskosten (TCO)

Die Betriebskosten werden bei Exzenterschneckenpumpen maßgeblich durch Statorstandzeit, Rotorverschleiß, Drehzahlfenster und Trockenlaufereignisse beeinflusst.

Wesentliche TCO-Treiber:

  • Energieaufnahme
  • Statorverbrauch
  • Stillstand
  • Serviceaufwand
  • Medienverluste

Typische Verschleißteile:

  • Stator
  • Rotor
  • Gelenkkomponenten
  • Dichtungen
  • gegebenenfalls Lager

Für kritische Anwendungen können Standby-, 1+1- oder Quick-Change-Konzepte sinnvoll sein. Schulungen zu Stator-/Rotorwechsel, Entlüftung, Trockenlaufvermeidung und Störungssuche werden projektspezifisch berücksichtigt.
Monitoringkonzept auslegen

Vorteile der Exzenterschneckenpumpen von Harton

  • definierter Förderstrom auch bei hoher Viskosität
  • geeignet für feststoffbeladene, abrasive und scherempfindliche Medien
  • breite Bauartenvielfalt mit 10 Typenarten
  • hohe Dosiergenauigkeit im geeigneten Betriebsfenster
  • flexible Einlauf- und Trichterkonzepte
  • anpassbares Rotor-/Stator- und Dichtungssystem
  • technische Auslegung durch erfahrene Fachkräfte aus unserem Haus
  • ATEX Zone 1+2 möglich, siehe ATEX Checkliste
Exzenterschneckenpumpen anfragen

Produkte

Exzenterschneckenpumpe - E Reihe
Fördermengebis 150 m³/h
Max. Druckbis 12 bar
BauformVertikale Ölwanne-Pumpe
EinsatzbereichOil & Gas, Chemieindustrie, Industrie
Mehr erfahren
Exzenterschneckenpumpe - FM Reihe
Fördermengebis 18 m³/h
Max. Druckbis 4 bar
BauformBlockbauweise
EinsatzbereichAbwasser, Chemieindustrie, Industrie, Lebensmittel
Mehr erfahren
Exzenterschneckenpumpe - G Reihe
Fördermengebis 40 m³/h
Max. Druckbis 48 bar
BauformHorizontal mit Trichter
EinsatzbereichAbwasser, Lebensmittel
Mehr erfahren
Exzenterschneckenpumpe - H Reihe
Fördermengebis 100 m³/h
Max. Druckbis 24 bar
BauformHorizontal und Blockbauweise
EinsatzbereichLebensmittel, Pharma
Mehr erfahren
Exzenterschneckenpumpe - K Reihe
Fördermengebis 250 m³/h
Max. Druckbis 48 bar
BauformHorizontal
EinsatzbereichAbwasser, Oil & Gas, Industrie, Bergwerke, Chemie, Papierindustrie
Mehr erfahren
Exzenterschneckenpumpe - M Reihe
Fördermengenbereich3 - 200 l/h
Max. Druckbis 36 bar
BauformBlockbauweise
EinsatzbereichChemieindustrie, Abwasser
Mehr erfahren
Exzenterschneckenpumpe - W Reihe
Fördermengenbereich0,5 - 100 m³/h
Max. Druckbis 48 bar
BauformHorizontal mit Trichter
EinsatzbereichAbwasser, Industrie, Lebensmittel
Mehr erfahren
Exzenterschneckenpumpe - WL Reihe
Fördermengenbereich10 - 100 m³/h
Druckbereich einstufigbis 6 bar
Druckbereich zweistufigbis 12 bar
BauformHorizontal mit Trichter
EinsatzbereichLebensmittelindustrie
Mehr erfahren

Arten und Varianten von Exzenterschneckenpumpen

Exzenterschneckenpumpen für unterschiedliche Anwendungen

Wir bieten Exzenterschneckenpumpen in verschiedenen Ausführungen an, um unterschiedlichste Fördermedien und Einsatzbereiche optimal abzudecken. Ob abrasive Stoffe, hygienisch anspruchsvolle Prozesse, selbstansaugende Anwendungen oder universelle Standardlösungen - wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Exzenterschneckenpumpe. Dabei berücksichtigen wir die Eigenschaften des Fördermediums sowie Anforderungen an Viskosität, Temperatur, Förderleistung und branchenspezifische Standards.
Exzenterschneckenpumpen für abrasive Medien
Für abrasive Medien wird das Design der Exzenterschneckenpumpe mit verstärkten Komponenten wie verschleißfesten Dichtungen und Rotoren aus hochbeständigen Materialien wie Hartguss oder Keramik angepasst. Diese Pumpen sind ideal für die Förderung von Schlämmen, Zement und anderen abrasiven Substanzen.
Dosierleistung0,1 - 1.500 l/h
Druckbis 30 bar
Genauigkeit±1 - 3 %
Medienabrasive, schmierige Flüssigkeiten
Viskosität5.000 - 1.000.000 mPa·s
Temperatur-20 bis +150 °C
WerkstoffeDuplex, Hartguss
ATEXoptional
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Hygienische Exzenterschneckenpumpen
Hygienische Exzenterschneckenpumpen erfüllen die strengen Anforderungen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Sie gewährleisten hygienische Förderprozesse, die mit den gängigen Normen wie FDA und EHEDG übereinstimmen. Diese Pumpen sind CIP- und SIP-fähig, sodass sie eine vollständige Reinigung nach dem Betrieb ermöglichen.
Temperatur0 bis 150 °C
WerkstoffeEdelstahl 1.4404
ATEXoptional
Dosierleistung0,1 - 1.500 l/h
Druckbis 6 bar
Genauigkeit±0,5 - 2 %
MedienLebensmittel, Pharma
Viskosität1 - 100.000 mPa·s
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Selbstansaugende Exzenterschneckenpumpen
Selbstansaugende Exzenterschneckenpumpen bieten den Vorteil, dass sie auch bei niedrigen oder flutenden Saugbedingungen arbeiten können. Sie sind besonders geeignet für Anwendungen, bei denen eine kontinuierliche Versorgung erforderlich ist, wie z. B. bei der Wasser- oder Abwasserbehandlung.
Dosierleistung0,5 - 2.000 l/h
Druckbis 10 bar
Genauigkeit±0,5 - 3 %
MedienWasser, Abwasser, Industrieabfälle
Viskosität1 - 100.000 mPa·s
Temperatur-10 bis +100 °C
WerkstoffeEdelstahl, Gusseisen
ATEXoptional
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Standard Exzenterschneckenpumpen
Exzenterschneckenpumpen bieten eine präzise und pulsationsfreie Förderung von viskosen und abrasiven Medien. Der exzentrische Rotor bewegt sich durch das Statorgehäuse und fördert dabei das Medium ohne mechanische Störung. Diese Pumpen werden häufig in der Abwasserbehandlung, der Lebensmittelindustrie und in der Chemie- und Pharmaindustrie eingesetzt.
Medienviskose Flüssigkeiten, feste Partikel
Viskosität1 - 200.000 mPa·s
Temperatur-20 bis +150 °C
WerkstoffeEdelstahl, Gusseisen
ATEXoptional
Dosierleistung0,1 - 2.000 l/h
Druckbis 10 bar
Genauigkeit±0,5 - 3 %
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Relevanz für Ingenieure und technische Einkäufer

Auslegungskriterien
Für eine wirtschaftliche und standzeitoptimierte Auslegung sind insbesondere Fördermenge, Differenzdruck, Viskosität, Feststoff- und Gasanteil, Medientemperatur, Drehzahlbereich sowie die Auswahl der geeigneten Rotor-/Statorpaarung und des Trockenlaufschutzes entscheidend.
Beschaffungsrelevante Spezifikationen
Bei der Beschaffung sollten neben Volumenstrom, Betriebsdruck und Werkstoffen auch Anschlussgrößen, Dichtungssystem, Elastomerqualität, ATEX-Anforderungen, Frequenzumrichterbetrieb sowie Wartungs- und Betreiberstandards eindeutig definiert werden.
Normen &
Prüfanforderungen
Je nach Einsatzbereich sind Anforderungen wie ATEX-Konformität, hygienische Ausführungen für Lebensmittelanwendungen sowie projektspezifische Werkstoff-, Druck- und Funktionsprüfungen als Bestandteil der technischen Spezifikation zu berücksichtigen.
Technische Spezifikation anfordern

FAQs nach Branchen

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Exzenterschneckenpumpen in der Wasser- und Abwassertechnik: Schlammbehandlung
Exzenterschneckenpumpen in der Lebensmittelindustrie: Hygienische Förderung
Exzenterschneckenpumpen in der Chemischen Industrie: Polymer- und Rohstoffförderung
Exzenterschneckenpumpen in der Öl- und Gasindustrie: Bohrschlämme und Rohöl
Exzenterschneckenpumpen in der Farben- und Lackindustrie: Pigment-Handling
Exzenterschneckenpumpen in der Bau- und Bergbauindustrie: Beton- und Mörtelförderung

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Technisches Anfrageformular - Exzenterschneckenpumpen

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